Loppis

Jeder, der einmal mit dem Auto durch Schweden gereist ist, hat das Schild am Straßenrand schon gesehen: „Loppis“. Ein solches  Schild führt immer zu einem Flohmarkt.

 

Das kann ein kleiner Schuppen sein, in dem ein paar alte Comics, wackelige Stühle, verstaubte Gläser und allerlei Trödel angeboten werden. Vielleicht ist es auch ein liebevoll eingerichteter Antikmarkt, fast ein kleines regionales Museum, in dem jedes Stück mit einem – manchmal erstaunlich günstigem – Preisschild versehen ist, oder ein größerer Flohmarkt in einer Scheune oder auf einem Hof, auf dem alles zu finden ist, was einmal in Småland zusammengewalzt – gedrechselt -gezimmert –geschustert oder  –genäht worden ist. Wer Freude am Kunsthandwerk und an historischen Alltagsgegenständen hat und gerne zwischen alten Möbeln, Zinkwannen und Emaillearbeiten auf Schatzsuche geht, kann hier viele schöne Stunden verbringen.

 

Häufig gehört zu einem Loppis ein Gartencafé, in dem man seine Schätze bewundern und bei einer Erfrischung Kraft für den nächsten Erkundungsgang sammeln kann.

 

Einen sehr bekannten Loppis findet man in Moheda.